Friedensnobelpreise

  (Liste, nicht geprüft)

 

1901
H. Dunant (Schweiz)
F. Passy (Frankreich)
1902
E. Ducommun (Schweiz)
A. Gobat (Schweiz)
1903
Sir W. R. Cremer (Großbritannien)
1904
Inst. f. internationales Recht, Genf
1905
Bertha v. Suttner (Österreich)
1906
Th. Roosevelt (USA)
1907
E. T. Moneta (Italien)
L. Renault (Frankreich)
1908
K. P. Arnoldson (Schweden)
F. Bajer (Dänemark)
1909
A.M.E. Beernaert (Belgien)
Baron P. H. B. d'Estournelles de Constant (Frankreich)
1910
Internat. Friedensbüro, Bern
1911
T. M. C. Asser (Niederlande)
A. H. Fried (Österreich)
1912
E. Root (USA)
1913
H. La Fontaine (Belgien)
1914 -
1915 -
1916 -
1917
Internat. Rotes-Kreuz-Komitee
1919
W. Wilson (USA)
1920
L. Bourgeois (Frankreich)
1921
K. H. Branting (Schweden)
Chr. L. Lange (Norwegen)
1922
F. Nansen (Norwegen)
1923 -
1924 -
1925
Sir A. Chamberlain (Großbritannien)
Ch. G. Dawes (USA)
1926
A. Briand (Frankreich)
G. Stresemann (Deutschland)
1927
F. Buisson (Frankreich)
L. Quidde (Deutschland)
1928 -
1929
F. B. Kellog (USA)
1930
N. Söderblom (Schweden)
1931
Jane Addams (USA)
N.M. Butler (USA)
1933
Sir N. Angell (Großbritannien)
1934
A. Henderson (Großbritannien)
1935
C. v. Ossietzky (Deutschland)
1936
C. de Saavedra Lamas (Argentinien)
1937
Lord Cecil of Chelwood (Großbritannien)
1938
Internat. Nansen-Amt f. Flüchtlinge, Genf
1944
Internat. Rotes-Kreuz-Komitee, Genf
1945
C. Hull (USA)
1946
Emily G. Balch (USA)
J. R. Mott (USA)
1947
The Society of Friends (Quäker)
1948 -
1949
Lord J. Boyd Orr (Großbritannien)
1950
R. J. Bunche (USA)
1951
L. Jouhaux (Frankreich)
1952
A. Schweitzer (Frankreich)
1953
G. C. Marshall (USA)
1954
Büro des Hohen UN-Kommissars für Flüchtlinge, Genf
1955 -
1956 -
1957
L. B. Pearson (Kanada)
1958
D. G. Pire (Belgien)
1959
Ph. J. Noel-Baker (Großbritannien)
1960
A. J. Luthuli (Südafrika)
1961
D. Hammarskjöld (Schweden)
1962
L. C. Pauling (USA, 1901-02-28 - 1994-08-19)
1963
Internat. Rotes Kreuz und Int. Liga der Rotkreuzgesellschaften
1964
M. L. King (USA)
1965
Internat. Kinderhilfsfonds (UNICEF)
1966 -
1967 -
1968
R. Cassin (Frankreich)
1969
I. L. O. (International Labour Org.)
1970
Norman E. Borlaug (USA)
für seine Verdienste um die Linderung des Hungers in der Welt
1971
Willy Brandt (Deutschland, 1913-12-18 - 1992-10-08)
für die Entwicklung der Entspannungspolitik zwischen Ost und West
1972 -
1973
Henry Kissinger (USA)
Le Duc Tho (Nordvietnam)
für die Aushandlung des Waffenstillstandsabkommens zur Beendigung des Vietnamkrieges
1974
Sean MacBride (Irland)
UNO-Kommissar für Namibia
Eisaku Sato (Japan)
engagierter Atomwaffengegner
1975
Andrej Sacharow (Sowjetunion)
sowjetischer Physiker und Bürgerrechtler
1976
Betty Williams, Mairead Corrigan (beide Nordirland)
Mitbegründerinnen einer Frauenfriedensgruppe in Nordirland
1977
Amnesty International
Menschenrechtsorganisation
1978
Menachem Begin (Israel)
Anwar el Sadat (Ägypten)
Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten
1979
Mutter Teresa (Indien)
in Kalkutta lebende Ordensschwester, die ihr Leben den Armen verschrieben hat
1980
Adolfo Perez Esquivel (Argentinien)
Menschenrechtsaktivist
1981
Büro d. UN-Hochkommissars f. Flüchtlinge, Genf (UNHCR)
1982
Alva Myrdal (Schweden)
Alfonso Garcia Robles (Mexiko)
Bemühungen um weltweite Abrüstung
1983
Lech Walesa (Polen)
als Führer der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc
1984
Bischof Desmond M. Tutu (Südafrika)
Vorkämpfer gegen die Rassentrennung in Südafrika
1985
Intern. Ärztevereinigung zur Verhinderung eines Atomkrieges (IPPNW)
1986
Elie Wiesel (USA)
Schriftsteller und Überlebender des Nazi-Holocausts
1987
Oscar Arias Sanchez (Costa Rica)
Ausarbeitung eines Planes zur Befriedung Mittelamerikas
1988
UN-Friedenstruppe
1989
Dalai Lama (Tibet)
gewaltloser Einsatz zur Befreiung Tibets
1990
Michail Gorbatschow (Sowjetunion)
für seinen Beitrag zum Frieden
1991
Aung San Sun Kyi (Birma)
für ihren gewaltfreien Kampf für Demokratie
1992
Rigoberta Menchú (Guatemala, *1959)
für ihren Einsatz für die Rechte der Indianer
1993
Nelson Rolihlahla Mandela (Südafrika, *1918-07-18)
Frederik Willem de Klerk (Südafrika, *1936-03-18)
für ihre Bemühungen um die Beendigung der Apartheid
1994
Yasir Arafat (Palästina, *1929-08-27)
Shimon Peres (Israel, *1923-08-15)
Itzhak Rabin (Israel, 1922-03-01 - 1995-11-04 ermordet)
für ihre Rolle im Nahost-Friedensprozeß
1995
Joseph Rotblat (Großbritannien, *1908)
Pugwash-Bewegung
für ihre Arbeit zur Reduzierung und schließliche Abschaffung der Kernwaffen
1996
Carlos Felipe Ximenes Belo (Bischof von Ost-Timor)
José Ramos-Horta
für ihre auf eine gerechte und friedliche Lösung des Konflikts in Ost-Timor ausgerichtete Arbeit
1997
Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL) und
Jody Williams (USA)
1998
John Hume
David Trimble
für ihre Bemühungen, eine friedliche Lösung im Nordirland-Konflikt zu finden
1999
Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières)
in Anerkennung der bahnbrechenden humanitären Arbeit der Organisation auf mehreren Kontinenten
2000
Kim Dae Jung (Südkorea, *1925)
für seinen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Südkorea und in Ostasien im allgemeinen, und für Frieden und Versöhnung mit Nordkorea im besonderen
2001
Vereinte Nationen
Kofi Annan (Ghana, *1938)
für ihre Arbeit für eine besser organisierte und friedlichere Welt
2002
Jimmy (James Earl) Carter Jr., früherer Präsident der USA (USA, *1924)
für seine jahrzehntelangen unermüdlichen Anstrengungen, friedliche Lösungen für internationale Konflikte zu finden, Demokratie und Menschenrechte voranzubringen und die ökonomische und soziale Entwicklung zu fördern
2003
Shirin Ebadi (Iran, *1947)
für ihre Anstrengungen für Demokratie und Menschenrechte
2004
Wangari Maathai (Kenia, *1940)
für ihren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, Demokratie und Frieden
2005
Internationale Atomenergiekommission (IAEA)
Mohamed ElBaradei (Ägypten, *1942)
für ihre Anstrengungen, die Verwendung der Kernenergie für militärische Zwecke zu verhindern und sicherzustellen, dass die friedliche Anwendung der Kernenergie möglichst sicher erfolgt
2006
Muhammad Yunus (Bangladesch, *1940)
Grameen Bank (gegründet 1976, Dhaka, Bangladesch)
für ihre Anstrengungen, ökonomische und soziale Entwicklung von unten zu schaffen
2007
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) (Genf, Schweiz, gegründet 1988)
Albert Arnold (Al) Gore Jr. (USA, *1948)
für ihre Anstrengungen, größeres Wissen über durch Menschen verursachten Klimawandel zu sammeln und zu verbreiten, und die Grundlagen für Maßnahmen zu legen, die benötigt werden, um derartigem Wandel entgegenzuwirken
2008
Martti Ahtisaari (Finnland, *1937)
für seine bedeutenden Anstrengungen, auf mehreren Kontinenten und über mehr als drei Jahrzehnte, internationale Konflikte zu lösen
2009
US-Präsident Barack Obama (USA, *1961)
für seine außerordentlichen Anstrengungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken
2010
Liu Xiaobo (China, *1955)
für seinen langen und friedlichen Kampf für fundamentale Menschenrechte in China
2011
Ellen Johnson Sirleaf (Liberia, *1938)
Leymah Gbowee (Liberia, *1972)
Tawakkol Karman (Jemen, *1979)
für ihren friedlichen Kampf für die Sicherheit von Frauen und für Frauenrechte zu voller Teilnahme an friedensstiftender Arbeit
2012
Europäische Union (EU)
für mehr als sechs Jahrzehnte, in denen sie zur Förderung des Friedens, der Versöhnung, der Demokratie und der Menschenrechte in Europa beigetragen hat
2013
Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)
für ihre umfangreichen Anstrengungen zur Eliminierung chemischer Waffen
2014
Kailash Satyarthi (Indien, *1954)
Malala Yousafzai (Pakistan, Großbritannien, *1997)
für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung
2015
Quartett für den nationalen Dialog (Tunesien)
für seinen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie in Tunesien beim Erwachen der Jasmin-Revolution von 2011
2016
Juan Manuel Santos (Kolumbien)
für seine entschlossenen Anstrengungen, den mehr als 50 Jahre währenden Bürgerkrieg des Landes zu beenden, der das Leben von mindestens 220 000 Kolumbianern gekostet hat und zur Vertreibung von fast sechs Millionen Menschen führte
2017
Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)
für ihre Bemühungen, Aufmerksamkeit auf die katastrophalen Konsequenzen jeglichen Einsatzes von Nuklearwaffen auf die Menschheit zu richten, und für ihre bahnbrechenden Anstrengungen, ein vertragliches Verbot derartiger Waffen zu erreichen

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Burkhard Kirste, 1994-12-27, 2017-11-01