Kein SSI !!

Mailclients im Rechnerpool Takustr. 6

Sowohl unter Windows als auch unter Linux stehen zahlreiche Programme zum Lesen und Schreiben von Emails (Mail-Clients) zur Verfügung. Da die verschiedenen Programme nicht immer kompatibel zueinander sind, ist es sehr empfehlenswert, nach einer Probierphase nur noch einen einzigen Mailclient (je nach persönlichen Vorlieben) zu benutzen.

Für den Bezug von Email gibt es zwei gebräuchliche Protokolle: POP und IMAP. Über POP wird nur der Posteingangsordner (Inbox) angesprochen, die Verwaltung anderer Ordner obliegt dem Mailclient. Unter IMAP können mehrere Ordner verwaltet werden. Bei der im Rechnerpool vorherrschenden Benutzung an wechselnden Rechnern ist es unbedingt zu empfehlen, das IMAP-Protokoll zu benutzen, da bei Verwendung von POP3 unter Umständen Datenverluste entstehen können, insbesondere unter Windows (siehe unten).

Email unter Windows

Unter dem Betriebssystem Windows sind die meistbenutzten Email-Programme die Microsoft-Produkte Outlook und Outlook Express. Bei beiden Programmen werden die Mail-Daten vom Mailserver auf den lokalen Rechner kopiert. Bei der Benutzung wechselnder Rechner führt das dazu, dass die Daten niemals konsistent gehalten werden können. Daher werden im Rechnerpool alle lokal gespeicherten Daten (Ordner "Lokale Einstellungen") beim Logout des Benutzers geloescht, und beim nächsten Login wird wieder auf die Serverdaten zurückgegriffen. Hierfür müssen die Programme in bestimmter Weise konfiguriert werden. Im folgenden eine detaillierte Anleitung für das Aufsetzen von Outlook:

Beim ersten Aufruf wird ein Konfigurations-Assistent gestartet; bei der Frage nach dem Konfigurieren eines Email-Kontos Ja antworten (wird kein Assistent gestartet, kann er mit Extras -> Email-Konten aufgerufen werden).
Nach Weiter wird nach dem Servertyp gefragt; hier ist IMAP einzugeben.

Im nächsten Window Einstellungen sind folgende Angaben zu machen:
    Name: Ihr Vor- und Zuname
    Email-Adresse: ChemNet-Benutzername@chemie.fu-berlin.de
    Benutzername: ChemNet-Benutzername
    Kennwort: Ihr ChemNet-Passwort (nicht Ihr Windows-Passwort, falls das unterschiedlich ist!)
    Posteingangsserver: mail.chemie.fu-berlin.de
    Postausgangsserver: mail.chemie.fu-berlin.de
Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Ihr Kennwort nicht speichern lassen.
Anschließend Weitere Einstellungen anklicken und die folgenden Einstellungen vornehmen:
    Allgemein: Kontoname: Frei wählbarer Name, z.B. ChemNet-Imap
    Postausgangsserver: Erfordert Authentifizierung anklicken
                                  Gleiche Einstellung wie Posteingangserver anklicken
    Erweitert: Stammordnerpfad: mail
(wichtig, da sonst die gesamte Homedirectory des Benutzers nach Mailordnern durchsucht wird, was wegen eines Links im SGI-Desktop zu einer Endlos-Schleife bei Outlook führt! Andere Programme packen das zwar, aber es ist in jedem Fall sinnvoll, eine eigene Subdirectory für Email zu verwenden).

Damit ist die Konfiguration beendet und das Email-Konto kann fertiggestellt werden. Sie werden nochmals nach Ihrem Password gefragt und erhalten dann Verbindung zum Mailserver. Unter dem Namen des Email-Kontos (z.B. ChemNet-Imap) finden Sie mindestens Ihren Posteingang, eventuell auch einen Ordner Junk-E-Mail, in den von Outlook erkannte Spams geschoben werden.

Neue Email-Ordner sollten Sie ausschließlich unter diesem von Ihnen konfigurierten Email-Konto (ChemNet-Imap) anlegen, da nur so alle Daten auf dem Mailserver (Posteingang) oder auf Ihrer Homedirectory (andere Ordner) verbleiben. Sie unterliegen dem täglichen Backup und stehen auch beim Einloggen auf einem anderen Rechner konsistent zur Verfügung.

Achtung: Insbesondere bei Verwendung von POP3 mit der Default-Einstellung Mails nicht auf dem Server belassen gehen sämtliche Mails nach dem Logout verloren!!!

Andere Mailclients unter Windows

Die Konfiguration ist analog zu der von Outlook. Außer Outlook Express steht noch der Mailclient im Netscape-Browser zur Verfügung. Default-Einstellung für den Email-Ordner ist hier unter Anwendungsdaten. Dieser Ordner liegt auf der Homedirectory des Benutzers, daher nicht vom lokalen Rechner abhängig.
Ferner ist der Client Mozilla Thunderbird installiert, der aus dem Mozilla-Browser entstanden ist. Das Programm ist stringent zu konfigurieren und besitzt ein trainierbares Spamfilter und wird daher für den Betrieb unter Windows als Mailclient empfohlen.

Mailclients unter Linux

Auch unter Linux stehen mehrere Mailprogramme zur Verfügung. Die Konfiguration ist ähnlich wie für Outlook beschrieben (Ausnahme pine, siehe unten).

kmail ist der Standard-Mailclient unter dem von uns verwendeten Desktop KDE. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass kmail nur schlecht mit anderen Mailclients verträglich ist und unter Umständen bereits vorhandene Ordner (die z.B. unter pine angelegt wurden) zerstört werden! kmail sollte daher entweder als einziger Mailclient oder überhaupt nicht benutzt werden.

Mozilla enthält einen eigene Mailclient. Die Mailfolder sind per Default unter .mozilla/... abgespeichert.

pine ist ein "altmodischer" Mailclient, der textbasiert arbeitet (was vollkommen ausreichend ist, wenn man Informationen austauscht. Bilder können, wenn sie als Attachment angehängt werden, gespeichert und mit entsprechenden Programmen geöffnet werden. HTML-Code sollte sowieso niemals in einer Mail verschickt werden, das sollte den Spammern überlassen bleiben!). pine muss nicht konfiguriert werden; der Benutzer muss sich nur beim Mailserver mit seinem ChemNet-Passwort ausweisen.

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